Vom Einrichten mit Papier und Pinsel

Die Abende werden länger und Weihnachten steht fast vor der Tür. Was liegt da näher als wieder Pinsel und Farbe in die Hand zu nehmen.

Für die Kinder in der Familie und im Freundeskreis gibt es in diesem Jahr also lustige Bildchen vom Weihnachtsmann, die man so nicht kaufen kann.

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Vom Einrichten mit Stift und Papier

Es gibt Tage da muss ich kompensieren bisher noch nichts oder länger nichts mit meinen Händen getan zu haben. Tippen auf der Tastatur, abwaschen oder bügeln zählen nicht. Ich meine in Erde wühlen, Gemüse ernten oder einkochen oder Rasen mähen . Und da die Möglichkeiten in der Stadt doch relativ begrenzt sind, greife ich seit einem Jahr immer mal wieder zu Stift und Papier. Wobei der Stift auch durch einen Pinsel ersetzt werden kann.

Und ohne wirklich darüber nachgedacht zu haben, fällt mir beim Zusammenstellen der Bilder auf, dass oft nur Naturschönheiten aufs Papier kommen. Schönheiten im Ursprung. An meiner Darstellung arbeite ich noch. Hier einige Einblicke…

Vom Einrichten: Der Wandkalender

Wohin mit all den schönen Aufnahmen, die über das Jahr entstehen? Ein Wandkalender bietet zumindest die Möglichkeit jeden Monat eine andere  Fotografie zu sichten wenn die restlichen Wände bereits gut bestückt sind.

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Unter dem Namen „Auf dem Land“ habe ich für das Jahr 2018 meinen ersten eigenen Wandkalender entworfen. Eine Idee, die mich schon lange umtreibt, wurde umgesetzt. Jeder Monat zeigt ein Motiv von Momenten auf dem Hof zu Haus oder in der Natur drum herum, die ich über das Jahr gesammelt habe.


Eine Fortsetzung für 2019 wird folgen. Nach vielen Ohs und Ahs wird die Auflage vergrößert. Voranmeldungen sind gern gesehen…

Vom Einrichten: Küchenutensilien aus alten Tagen 

Ich mag Dinge die Geschichten erzählen. Gegenstände im Alltag, die mit Erinnerungen verbunden sind. In unserer Küche tummeln sich einige davon. Viele dieser Stücke haben meiner Uroma gehört. Sie war leidenschaftliche Köchin. Viele Jahre hat sie in den 1930ern die Familie eines Berliner Möbelhauses bekocht. Ich mochte ihre Königsberger Klopse am liebsten. Meine Mama kocht sie nach ihrem Rezept. Dieser Geschmack versetzt mich heute noch an den Tisch meiner Uroma zurück. Aber auch die vielen kleinen Gegenstände, die ich in meiner Küche beherberge, erinnern mich im Alltag an sie.


Da wäre das Besteck in Übergröße. Übergröße ist natürlich übertrieben aber wenn ich als Kind bei meiner Oma zum Frühstück das Messer vor mir liegen sah, habe ich mich immer gefragt wie in aller Welt ich mit diesem riesigen Teil die Butter auf mein Brot jonglieren soll. Heute händel ich das ganz passabel und bin jedesmal daran erinnert wie meine Oma mir gegenüber sitzend ihr Schwarzbrot schmiert. Neben den Messern und Gabeln sind auch verschiedene Löffel von ihr. Mit dem einen esse ich besonders gern mein Müsli. Der andere dient zum Vorlegen. Auch ein wenig Kaffeebesteck habe ich von ihr geerbt. Eine Zuckerzange und einen Tortenheber.

 

Eine Kaffeekanne zählt ebenso zu den Erinnerungen an meine Uroma. Ihr fehlt zwar der Deckel aber das macht sie für mich nicht weniger schön. Und vielleicht finde ich irgendwann auf dem Flohmarkt ja den passenden Deckel. Eine kleine Schüssel von Seltman & Weiden ist ebenfalls ein Erbstück. Schüsseln kann man nie genug haben. Besonders nicht in weiß. Damit lässt sich nahezu alles kombinieren. So halte ich es bis auf wenige Ausnahmen mit all meinem Geschirr. Zu meinen schon vorhandenen Schüsseln gesellen sich immer mal wieder neue dazu. Mal aus einem Geschäft, mal vom Flohmarkt. Da wechselt für 50 Cent eine Keramikschüssel den Besitzer und erinnert später an einen tollen Tag auf dem Trödelmarkt.

Zu den etwas jüngeren Schätzen zählt eine kleine elektrische Mühle meiner Tante. Die wir als Kaffeemühle nutzen. In der Not macht sie aber auch aus Zucker feinsten Puderzucker oder verwandelt Mandeln zu Mehl.


Und so erinnern mich Küchenutensilien nicht an Gerichte oder einen schnellen Kauf in der Messer-, Topf- oder Keramikabteilung eines gut sortierten Warenhauses, sondern an liebe Menschen oder den ein oder anderen Tag auf dem Flohmarkt.

Vom Einrichten: Der Weihnachtskranz

Pünktlich zum 1. Advent sollte er im Haus sein um die erste Kerze anzuzünden – der Weihnachtskranz. In diesem Jahr schmückt ein sehr schlichter Kranz unseren Tisch. Wie er entstanden ist, möchte ich Euch gern zeigen.


Auf dem Land groß geworden  und nun in der Stadt lebend, tue ich mich sehr schwer damit Naturmaterialien wie Blumen, Grünes oder Zweige und Rinde zu kaufen. Zum einen kenne ich es nicht und zum andren widerstrebt es mir für 3 Zweige Tannengrün 5 Euro im Blumenladen zu zahlen. Daheim schneide mir die Zweige oder sammle Zapfen auf dem Hof. Deshalb zieht es mich auch hier in Bayern aufs Land zum Jagen und Sammeln. Am letzten Wochenende ging es in den Wald, denn ich brauchte einiges für meine Weihnachtsdekoration. Ich sammelte fleißig Zapfen, Rinde und Moos. Und auch mit dem Tannengrün hatte ich großes Glück. Im Wald wurde eine große Fläche gerodet um für neue Setzlinge Platz zu schaffen. Am Rande lagen noch einige Spitzen von Tannenbäumen. Eine davon schulterte ich und nahm sie mit Heim.

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Dort angekommen breitete ich meine Beute auf dem Balkon aus und begann gleich mit den Vorbereitungen. Das Bäumchen wurde in viele kleine Ästchen geschnitten. Sodass diese direkt griffbereit liegen wenn es ans Binden des Kranzes geht. Dafür braucht man außerdem noch eine Rolle Bindedraht und einen Strohkranz. Und los geht das fröhliche wickeln. Dazu legt man im Halbkreis um den Strohkranz die ersten kleinen Zweige und umrundet diese am unteren Ende zweimal mit Draht. Die Drahtrolle hält man die ganz Zeit in der Hand. Nun legt man immer wieder überlappend neue Zweige über die Enden der alten Zweige. Somit wird auch der Draht unsichtbar. Nach und nach arbeitet man sich rundum den Kranz zum anderen Ende bis man unter die Spitzen der ersten Zweige gelangt. Zwischendurch habe ich auch immer wieder einige Heidelbeerzweige mit eingebunden, die ich ebenfalls im Wald gesammelt habe. Das lockert ein bisschen auf.

 

Nach der Ergrünung zieht der Kranz sofort ins Wohnzimmer. Ich lege ihn auf einen großen weißen Teller. Jetzt folgen nur noch wenige Handgriffe. Oft werden die Kerzen auf dem Kranz platziert. Da ich ihn in diesem Jahr aber etwas buschiger gebunden habe, stelle ich die vier cremefarbenen Kerzen einfach in die Mitte. Zwei Stückchen Birkenrinde und vier Holzfiguren in Silber später ist der Kranz fertig. Der 1. Advent kann kommen.


Euch allen einen schönen 1. Advent!

Vom Einrichten einer Sammlung

Wenn mich jemand fragen würde ob ich etwas sammle, würde ich wohl spontan mit NEIN antworten. Und dann erst würde ich mich an die Holzkiste in unserem Wohnzimmer erinnern. Eine Kiste, die ich gekauft habe um kleine Schätze darin zu hüten. Kleine Schätze der Natur, die mir irgendwann in die Hände fielen und mir wertvoll erschienen.


Dazu gehört ein Horn unseres Schafbocks, das er in jungen Jahren verloren hat. Es hat eine so gute Größe und liegt perfekt in der Hand, dass man es nahezu als Schmeichelstein nutzen könnte und erinnert mich an dieses wunderbare Tier! Auch ein Hauer eines Keilers schmückt die Kiste. Der stammt aus unserem Garten. Er fiel mir eines Tages beim Umgraben in die Finger. Wie alt der wohl schon ist.

Bleiben wir bei den tierischen Schätzen. Eine Hornisse ist auch dabei. Ein Fund aus unserer Garage. Ganz schön riesig der Brummer.

Weiter unten in der Kiste liegen noch zwei Gebisse von Kaninchen. Die hat der Herr beigesteuert.

Auch eine kleine Muschelsammlung ist dabei. Darunter ein Exemplar der Großen Flussmuschel, die bei uns im Fluss um die Ecke wohnt. Hin und wieder findet man Schalen dieser Art am Flussufer. Dann sind noch einige kleinere, mir unbekannte Muscheln aus Schottland dabei. Und das Highlight, eine Auster, die wir ebenfalls aus Schottland mitgebracht haben, nachdem wir einige verspeist hatten.

Ein kleiner Handstrauß von Federn, die ich bei Spaziergängen entdeckt habe, schmückt außerdem die Sammlung.

Nicht zu vergessen die vielen kleinen und den einen riesigen Bernstein. Beim morgendlichen Angeln an der Ostsee nach einer stürmischen Nacht blitzten mir immer wieder kleine Steinchen entgegen, die ich zu sammeln begann. Und wie ich da so hockte in Gummistiefeln und Goldgräberstimmung, schwappte mir mit einer großen Welle ein ordentlicher Bernstein entgegen. Klassisches Anfängerglück.


Und je länger ich darüber nachdenke, so sammle ich eine ganze Menge. Schallplatten, Bücher, Schmuck, Antikes …. Sammeln wir nicht alle irgendetwas?

Vom Einrichten einer Stadtwohnung

Aufgewachsen in einem großen Haus auf dem Land, bringt der Umzug in eine Stadtwohnung immer eine Veränderung mit sich, die es nicht nur platztechnisch zu meistern galt sondern mich auch vor die Herausforderung stellte, dem neuen Heim ein wenig ländliches Flair einzuhauchen.
Wenn schon nicht auf dem Land, dann eben ländlich einrichten.

So finden sich in unserer Wohnung hier und da Möbel, Bilder und andere Accessoires, die an das Leben auf dem Land erinnern. Kombiniert haben wir das ganze mit einer moderneren Küche und ein paar modernen Möbelstücken. An der ein oder anderen Ecke stehen noch Veränderungen aus. Aber wir fühlen uns schon sehr wohl.

 

Seht selbst…

 

Vom Einrichten: Festliche Winterdekoration

Wenn bei uns ein Fest ins Haus steht, nimmt neben der Menüplanung auch die Dekoration eine bedeutende Rolle ein. Dabei halten wir es eher schlicht und ländlich und viele Elemente der Dekoration basteln wir selbst. Am Wochenende galt es unserem Gemeindehaus zu einem runden Geburtstag ein festlich winterliches Flair einzuhauchen. Dabei setzten wir auf natürliche Materialien in den Farben Grün & Creme.

 

 

Vom Einrichten: Der Weihnachtskalender 

Schon bald steht Weihnachten vor der Tür. Um unseren Lieben die Wartezeit bis Heiligabend zu versüßen ist es an der Zeit mit dem Befüllen eines Weihnachtskalenders zu beginnen. Besonders großen Spaß macht es wenn nicht nur befüllt, sondern auch gebastelt wird.
Mein Weihnachtskalender besteht in diesem Jahr aus 24 Butterbrottüten.

Man nehme:

24 Butterbrottüten

einige Meter Schleifenband

1 Stift

und viele Kleinigkeiten zum Befüllen

Und so wird’s gemacht:

Die 24 Tütchen werden mit dem Stift durchnummeriert und nach Wunsch gestaltet. Nun werden diese mit kleinen Gaben befüllt. In meinem Fall möchte ich die Tüten später aufhängen. Deshalb schneide ich 24 sich in der Länge unterscheidende Schleifenbänder zurecht. Diese lege ich an den oberen Rand der Tüten und binde sie beim Falten der Tüten mit ein. Danach tackere ich die Tüten zweimal. So hält das Band die Tüten auch wenn diese aufgehängt werden und schützt vor neugierigen Schnüffelnasen. Alternativ können die Tüten aber auch einfach mit kleinen Schleifchen verschloßen und anschließend auf ein Tablett, in eine Kiste oder den Kaminsims gestellt werden.

Und fertig ist der individuelle Weihnachtskalender.

 

Brot? Kommt diesmal nicht in die Tüte.

 

Das Schleifenband lässt viel kreativen Spielraum. In meinem Fall wird es klassisch-weihnachtlich.

 

Auch bei der Beschriftung ist der Kreativität keine Grenze gesetzt. Von schlicht bist schillernd ist alles möglich. Bei mir bleibt’s schlicht.

 

 

Der Dezember kann kommen!