Vom Über Landstreichen in den Bergen

Sich auf den Weg zu machen lohnt sich! Immer! Auch bei schlechtem Wetter. Im Herbst haben wir uns bei Regen und schlechter Sicht aufgemacht um den Schafreuter zu besteigen und wurden am Ziel belohnt als wir plötzlich über den Wolken spazierten.


Von Fall aus starteten wir durch Nebel und Nieselregen langsam bergan über die Moosenalm. An einer kleinen privaten Hütte finden wir unter einem Dachüberstand ein trockenes Plätzchen um uns zu stärken. An der nächsten Alm werden wir von einer Herde Glocken tragender Vierbeiner empfangen. Erahnt hatten wir Kühe als plötzlich Pferde im Nebel vor uns auftauchen und uns nicht mehr gehen lassen wollen. Danach geht’s weiter zum Gipfel.

 

Es wir noch einmal richtig windig und nass bis wir das Gipfelkreuz erreichen. Und plötzlich sind wir über den Wolken und für ein kurzen Moment ist da ein leichtes Blau statt endlosem Grau. Als würde jemand oder etwas sagen wollen „Wenn ihr schon bei diesem grausigen Wetter hergekommen seid, dann bitte… „

 

Die Nacht verbringen wir auf der Tölzer Hütte. Die ist urig. Eine Dusche oder Warmwasser gibt’s hier nicht. Und so vergraben wir uns nach dem Essen schnell in unseren Schlafsäcken und lauschen den röhrenden Hirschen die in der Nacht bis vor die Hütte kommen.

Der nächste Tag empfängt uns mit einem grandiosen Sonnenaufgang. Nach dem  Frühstück in der Sonnenlicht gefluteten Hütte, bei dem wir Gämse im Morgenlicht beobachten geht’s dann auch schon bergab. Ein gemütlichen Abstieg vorbei am Delpssee bis wir wieder in Fall landen.

 

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