Vom schlichten Kochen der Ostereier

Ostern steht vor der Tür und unsere Hühner haben es gut mit uns gemeint. In den letzten Tagen lagen viele Eier in den Nestern. Zeit zum Eier färben. Während meine Schulfreundinnen früher immer von bunten Eiern berichteten und diese nach Ostern zur Schau stellten, hielten wir es zu Hause schon immer schlicht und natürlich! Wir färbten die Eier seit jeher mit Zwiebelschalen. Nur einmal da wollte ich es auch gern so bunt haben wie die anderen Kinder. Meine Eltern ließen mich gewähren. Sie haben wohl geahnt wie es enden würde. Ich mochte diese blauen und grünen Eier nicht. Das kam mir seltsam vor so ein blaues Ei – so künstlich, so unecht. Von da an war klar: Wir bleiben bei den Zwiebelschalen. Das sieht schön aus und geht auch ganz fix.

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Ein paar Wochen von Ostern beginnen wir Zwiebelschalen zu sammeln. Diese wandern dann in einen Topf mit Wasser, der uns seit vielen Jahren nur noch zum Eier färben dient. Wenn das Wasser kocht kommen die Eier hinzu. Je nach gewünschter Härte werden die Eier einige Minuten gekocht. Wir machen immer ein paar harte und weiche Eier. Je nach Ausgangsfarbe nehmen die Eier die Farbe unterschiedlich gut an. So entstehen viele verschiedene rotbraune Töne – jedes ein Unikat.

Oft werden die Einer dann nach dem Abkühlen noch mit einer Speckschwarte eingerieben. Dann glänzen sie schön.

Frohe Ostern!


 

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