Vom Über-Landstreichen: Die Dolomiten

Zum Ende des goldenen Oktobers wollten wir diesen noch einmal so richtig genießen. Dazu ging es in die Dolomiten. Nach Toblach. Und siehe da: Hier zeigte sich das Gold an den Bäumen von seiner schönsten Seite.

In Aufkirchen, einem kleinen Ort in der Nähe von Toblach mieteten wir uns für 2 Nächte im Hotel Kirchenwirt ein. Ein kleines familiengeführtes Haus. Uns blieben also 3 Tage, die sich Dank der 3 wunderbaren Ausflüge und tollem Wetter nach einem ganzen Urlaub anfühlten.


Tag 1

Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten ging es direkt an den Pragser Wildsee. Ich hatte vorher Bilder gesehen, die mich ahnen ließen wie schön es dort ist. Dort angekommen verfällt man schnell ins Staunen. Karibikfeeling mit Bergen und Herbstlaub. Ein traumhaftes Trio! Direkt am See liegt ein Hotel auf dessen Terrasse wir uns den Kaffee nach einer Wanderung besonders schmecken ließen.

 

 Tag 2

Vom Hotelwirt empfohlen, machten wir uns am nächsten Tag auf zum Toblacher Pfannhorn. Von dort hat er uns einen schönen Blick über die Drei Zinnen versprochen. Hinzu kam, dass sich dort bei Weitem nicht so viele Touristen verirrten. Wir parken unseren Lada oberhalb vom Ort Wahlen an einer kleinen Kapelle und machten uns auf den Weg zur Bonnerhütte um von dort das Toblacher Pfannhorn auf 2663m zu erklimmen. Das Versprechen wurde nicht nur eingelöst, sondern hat unsere Erwartungen übertroffen. Nicht nur der Ausblick vom Gipfelkreuz lohnt sich, vielmehr ist es der Weg dort hin und wieder zurück ins Tal. Nach einer Pause und einer mitgebrachten Brotzeit an der Bonnerhütte, die zu dieser Jahreszeit bereits geschlossen hatte, ließen wir uns auf den letzten Metern zum Gipfel ordentlich den Wind um die Nase wehen. Hier in luftiger Höhe wurde es zum ersten Mal kühl. Nach einer weiteren Pause ging es zurück ins Tal. Unser Weg führte uns über satte grüne Wiesen, die von goldenen Lärchen gesäumt wurden. Der strahlend blaue Himmel dazu lässt uns aussprechen, was uns die ganze Zeit auf der Zunge lag. Wenn es das Paradies gibt, dann muss es so aussehen.

Tag 3

In der Hoffnung an einem Montag auf etwas weniger Touristen zu treffen machten wir uns am letzten Tag zur Erkundung der Drei Zinnen  auf. Leider tummelten sich dort dennoch viele Spaziergänger in Straßenschuhen, um die Attraktion auf der TO-DO-Liste abhaken zu können. Glücklicherweise ist die Mehrzahl dieser nicht bereit die Drei Zinnen wirklich zu umrunden. Ein kleiner Spaziergang, Foto, Rückzug ins Auto. Somit ließen sich nach den ersten Kilometern die Massen abschütteln und es wurde möglich die Ruhe und die imposante Erscheinung der 2999m hohen Erhebungen wirken zu lassen. Wenngleich diese Tour zu dem Erlebnis vom Vortag mehr als lahm wirkte, ist sie einen Ausflug wert. Der sicher mit einer Kletterausrüstung zu einem wirklichen Abenteuer wird.

Ein Tipp zum Schluss: Wer nicht auf offene Hütten, Restaurants und Geschäfte verzichten möchte, sollte bis zum September nach Toblach reisen. Denn im Oktober sind bereits die Bürgersteige hoch geklappt. Wir allerdings haben die Ruhe sehr genossen und werden zum Klettern wiederkommen.

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