Vom Über-Landstreichen in Skandinavien – Teil 2 Schweden

Nachdem wir unser ursprüngliches Reiseziel ein wenig verfehlt hatten, verbrachten wir die letzten Tage nun doch noch in Schweden. Und was soll ich sagen auch Schweden ist natürlich einen Besuch wert. Wenngleich Norwegen mich noch mehr begeistert hat, möchte ich nicht versäumen auch von Schweden zu berichten.


Unser erstes Ziel in Schweden war ein Campingplatz namens Sölje Camping. Direkt an einem See und von Wald umgeben, liegt dieses schönes Fleckchen Erde. Dazu eine Sauna, absolut saubere Duschen & Toiletten und ein Kiosk, der auf Bestellung sogar Brötchen anbietet. Die perfekte Mischung aus Natur und Zivilisation. Schon bei der Anmeldung wurde bestätigt was ich bisher nur aus Erzählungen meiner Tante kannte, die jeden Sommer nach Schweden segelt. Schweden sind unglaublich nett, sehr offen und herzlich. Trotz der Sprachbarriere – die gute Frau an der Rezeption konnte nicht ein Wort Englisch – verstanden wir uns blendend und blieben sogar zwei Nächte. Tagsüber wurde geangelt, gelesen und gewandert. Die Abende verbrachten wir mit Gitarre und Gesang am Feuer.

Bevor es uns zur Überfahrt in die Heimat wieder nach Göteborg zog, verbrachten wir noch eine Nacht in Dalskog. Hallebäck Stugor & Vildmark Camping ist ein Ort an dem man die  absolute Ruhe findet. Kein WLAN, kein Netz. Dafür viel Holz und reichlich Grün, das zeigt wie man hier mitten im Wald lebt – naturverbunden. Wer ohne Zelt und Mobil anreist, der findet in einer der 3 Hütten Platz. Auf  Bestellung gibt es frisches Brot zum Frühstück. Wanderwege laden entlang von Seen zur Suche nach Elchen und Bibern ein. Wir verbrachten einen Abend auf Zehenspitzen im Wald aber die Elche blieben leider fern.

Bevor wir wieder an Bord der Fähre gingen, nahmen wir uns Zeit für eine kleine Tour durch die Innenstadt von Göteborg. Für die Stadttour stärkten wir uns mit schwedischen Leckereien im Restaurant Kungstorget und der Brogyllen Konditori. Danach machten wir ein paar der kleinen Geschäfte unsicher. Wer das nordische Design liebt, hat hier viel Freude.


Eindrücke aus Schweden


Während dieser Reise haben wir außerdem einiges über das Campen mit einem Wohnmobil gelernt.

1. Man grüßt sich untereinander auf der Straße. Anfangs waren wir etwas irritiert über die Grüße der entgegenkommenden Fahrer. Dann aber hatten wir viel Freude daran den anderen sehr überschwänglich zu winken.

2. Camper sind gesellig. Die Mehrzahl jedenfalls.

3. Eine Toilette braucht so ein Wohnmobil nicht. Die Natur bietet weitaus komfortablere Örtchen.

4. Ohropax haben ihre Daseinsberechtigung.

Fazit: Campingmobile liebt man oder nicht. Sorry (so haben wir unser Gefährt getauft) aber ein weißer Plastikkasten ist nicht so ganz unser Favorit unter den  Urlaubsbegleitern. Im nächsten Jahr geht wieder das Zelt auf Reisen.

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