Vom Ackern und Gärtnern im Kräutergarten

Wie unglaublich wertvoll eigene Kräuter sind, merkt man erst wenn man darauf verzichten muss. Zum Beispiel im Winter. Das kommt bei einer schlechten Kräuterernte oder Vergesslichkeit schon mal vor. Dann bleibt im Sommer kein Blatt zum Trocknen oder Einfrieren übrig oder man vergisst in all dem Überfluss an Grün, dass es auch den Winter gibt.


Bereits bei der Planung des neuen Gemüsegartens haben wir an einen Platz für die Kräuter gedacht. Direkt vor einer Granitsteinwand finden sie nun ihren Platz. Dort stehen sie windgeschützt und warm. Das bewährt sich. Bereits im ersten Jahr haben sich Salbei, Thymian, Schnittlauch und Co gewaltig etabliert. Auch Minze, Bohnenkraut und Knoblauchgras wachsen seither üppig.

Und so gelingt es mir nun im Sommer nach und nach einen kleinen Vorrat für den Winter anzulegen. Immer wieder zupfe und schneide ich Blätter und Stöcke. Diese trockne ich oder friere sie ein. Einige einzeln, andere als bunte Mischung. So zum Beispiel eine Mischung verschiedener Kräuter für Kräuterbutter. Ich mag nur selbstgemachte Butter mit Kräutern. In den Gekauften ist irgendetwas – vermutlich ein Geschmacksverstärker – den ich einfach nicht mag. Eine andere Kräutermischung verwenden wir für die Marinade unseres Lammfleischs. Dazu werden verschiedene Kräuter geschnitten, gewogen und anschließend mit dem Mörser zerkleinert. Abschließend wird mit Öl eine Marinade daraus, in die wir unser eigenes Lammfleisch einlegen.

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