Vom Über-Landstreichen in heimischen Gefilden

Wer denk er kennt seine heimatliche Umgebung bestens, der täuscht. Das kann ich an eigener Studie belegen. Im letzten Jahr beschloss ich die nähere und eigentlich gut bekannt Umgebung zu Fuß zu erkunden. Und siehe da – so ohne Auto und Eile entdeckt man Winkel, Perspektiven und Orte, die einem doch nicht bekannt sind. Die erste Tour beschloss ich im letzten Winter mit meiner besten Freundin zu gehen. Als wir beide am verabredeten Morgen erwachten, wartete eine besondere Überraschung auf uns. Eine schneebedeckte Winterlandschaft. Mit Tee und Broten im Rucksack brachen wir gegen 8:00 Uhr auf. Die Natur wirkte in Schnee gehüllt noch viel friedlicher als sie es hier draußen ohnehin schon tut. Nachdem wir die Waldkante passiert hatten und auf dem Weg zu einer alten Forsthausruine waren, querten Rothirsche unseren Weg. Im Schnee wirkten Sie noch viel majestätischer als sie es noch vor ein paar Tagen taten während ich sie gen Sonnenuntergang beobachtete. Wir ließen den Wald hinter uns und durchquerten kleine Ortschaften, deren Bewohner uns hinterher sahen als hätten sie einen Geist gesehen. Der nasse Schnee machte es uns nicht möglich sitzend ein Brot zu verspeisen und so aßen wir wandernd Brote und Apfelsschnitze. Wie legten an diesem Tag 15 Kilometer im Schnee zurück und reisten den Rest der Stecke mit der Bahn ins Dorf.

Solch ein Spaziergang gewährt Einblicke in längst bekannte Ecken und bietet Zeit zum Reden oder Schweigen mit einem Freund an deiner Seite, dessen Freundschaft nicht vieler Worte bedarf!

 

 

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