Vom Einkleiden mit Gummistiefeln

Bereits in meinem einleitenden Beitrag Wovon ich Euch erzählen möchte! habe ich erwähnt, dass ich zu Hause auf dem Land nicht viele Kleidungsstücke brauche. Während meiner Studienzeit in Berlin ist mir das besonders klar geworden. Wenn ich meine Tasche für das Wochenende auf dem Land gepackt habe, habe ich all die schönen Dinge eingepackt, die mir in Berlin so lieb waren: Kleider, Ketten, Schuhe, Hosen und Shirts in allen Variationen. Auf dem Land angekommen, landete die Tasche in der Ecke und ich in Jeans, Bluse und Gummistiefeln. Am Sonntag wanderte die Tasche dann 2 Tage unbeachtet wieder zurück ins Auto. Irgendwann habe ich dann registriert, dass man diesen ganzen Kram eigentlich nicht braucht.

Gummistiefel allerdings, sind für mich unverzichtbar. So ich könnte, würde ich sie immer tragen. Für mich gibt es nicht besseres und praktischeres. Ich komme aus der Tür schlüpfe hinein, bin gerüstet für einen Tag auf dem Hof, die Arbeit im Garten, den Spaziergang im Regen. Gerade bei der Arbeit machen diese Teile wirklich Sinn. Ob vor Matsch im Garten, Mist im Stall oder kratzenden Disteln auf der Wiese – sie bieten den perfekten Schutz. Selbst an heißen Tagen trage ich sie zu kurzen Hosen, da überwiegt allerdings die Faulheit dem Nutzen. Die Stiefel stehen einfach immer griffbereit vor der Tür. Da riskiere ich schon einmal qualmende Füße. Hin und wieder werde ich gefragt: „Du willst doch jetzt nicht wirklich Gummistiefel anziehen?“

„Doch!“ Und so sieht man mich selbst an heißen Tagen damit über die Felder stiefeln…

 

 

 

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