Vom Über-Landstreichen: Morgenstund hat Gold im Mund 

Wochenende! Der Wecker klingelt um 7:00 Uhr und auf geht’s. Diesen Plan am Vorabend zu schmieden, ist oft ein Leichtes. Ihn am nächsten Morgen auch umzusetzen, erfordert dann doch ein wenig Disziplin. Einmal ausprobiert wird aber schnell klar: Es lohnt sich!
Denn Morgenstund hat Gold im Mund. In unserem Fall war da heute jede Menge Grau – fantastischer Nebel, der aus den Wiesen stieg. Und durch den sich langsam das Gold der Sonne ihren Weg bahnte.

Bevor es uns in Feld und Flur lockte wurde zunächst das liebe Vieh versorgt.

Mit Tee und Angel im Gepäck spazierten wir in Richtung Fluss. Vorbei an mit Raureif bedeckten Feldern, Mutterkuhherden, die erstaunt zu uns hinüber sehen und Vögeln die im Nebel über uns die ersten Runden ziehen.

Schöner kann ein Tag kaum beginnen. Doch es geht noch besser. Die Angel schnellt ins Wasser und schon beißt der erste Fisch. Ein Barsch, gefolgt von drei Hechten, die allesamt wieder ins kühle Nass wandern dürfen. Nur der Barsch geht mit Heim – das Abendessen ist gesichert!

So zogen wir den Fluss hinunter. Angelnd und fotografierend, während die Sonne immer höher steht und der Tag zum Leben erwacht. Der Raureif zu Tropfen wird, die von den Gräsern und Bäumen tröpfeln. Und plötzlich ist es warm und er ist da:

Ein wunderschöner Herbsttag! 


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